Sanierung des Krankenhausgeländes Warin / Burg Glammsee

Die Wariner Bürger haben uns um Information und Transparenz zum geplanten Projekt Residenz Burg Glamsee gebeten. Auf dieser Seite möchten wir daher über den aktuellen Stand informieren.

Im April 2019 haben der Dipl. Ingenieur Thomas Weyer und die Stadt Warin unter dem damaligen Bürgermeister Michael Ankermann (CDU) einen Grundstückskaufvertrag über das ehemalige Krankenhausgelände abgeschlossen. Für die Sanierung des ehemaligen Krankenhauses muss Herr Weyer natürlich zunächst eine Bauplanung erstellen und eine Baugenehmigung erlangen. Der Kaufvertrag für das Grundstück ist daher nur "vorläufig" und soll erst final vollzogen werden, wenn die Baugenehmigung vorliegt.

Im Juni 2019 wurde Björn Griese  (Gemeinsam Warin gestalten) zum Bürgermeister der Stadt Warin gewählt.

Die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister und dem neuen stellvertretenden Bürgermeister (ZWO) und dem Vorhabenträger / Investor Herrn Weyer gestaltet sich als deutlich schwieriger.

Nachdem Herr Weyer rund 200.000,- € in die Bauplanung investiert hat, lehnt die Stadtvertretung mit dem Stimmen von GWG und ZWO im Juli 2020 den Verkauf des Krankenhausgrundstücks ab. Die Begründung erscheint fadenscheinig und nicht nachvollziehbar. Auch das merkwürdige Verhalten der Fraktionsvorsitzenden während der Verhandlungen über den Grundstücksverkauf eröffnet Raum für Spekulationen:

  • Zunächst ging es GWG und ZWO um Kosten für eine Waldausgleichsfläche, Kosten der Parkpflege und für eine Zufahrtsstraße. Nachdem Herr Weyer an all diesen Stellen Zugeständnisse gemacht hat, wurden neue Vorwände nachgeschoben.
  • Dann wurde die Behauptung gestreut, Herr Weyer verfüge nur über eine schlechte Bonität. Um dieses Gerücht im Keim zu ersticken, hat Herr Weyer sich bereit erklärt, Bonitätsnachweise hier zu veröffentlichen.
  • Völlig überraschend forderte Bürgermeister Griese (GWG) dann ein Rückkaufsrecht für die Stadt als Sicherheit dafür, dass Herr Weyer nach dem Grundstücksverkauf das Krankenhaus tatsächlich saniert und den Bau beginnt. Genau dieses Rückkaufsrecht haben Bürgermeister Griese und der stellv. Bürgermeister Brandenburg aber vorher am 08.05.2020 aus dem Kaufvertrag streichen lassen.
    Vorschläge, wie die Wiederaufnahme des Rückkaufrechts bis zum Baubeginn oder eine Finanzierungsbestätigung der Bank wurden nicht angenommen. Die Forderung von GWG und ZWO wirkt auf uns aber auch eher wie ein Vorwand, um das Projekt ablehnen zu können.
    Denn erstens kann es nicht mehr schlimmer werden, denn das Krankenhausgrundstück ist bereits eine Ruine.
    Und zweitens will Herr Weyer als Investor nach einer kostenintensiven Planung die Sanierung erfolgreich abschließen, denn erst dann zahlt sich sein Engagement für ihn wirtschaftlich aus. Außerdem achtet natürlich die finanzierende Bank sehr darauf, dass das Projekt ein Erfolg wird, damit sie ihre Kredite zurückbekommt.
    Da alle Vorschläge von Herrn Weyer für einen akzeptablen Kaufvertragsentwurf von GWG und ZWO abgelehnt wurden haben wir am 11.07.2020 gebeten, einen Kaufvertrag zu entwerfen, der die Sanierung des Krankenhausgeländes erlaubt. Eine Kopie des Schreibens ist hier einsehbar.

Klar ist. Ein engagiertes Bemühen um Investoren sieht anders aus. Die Sanierung des Krankenhausprojektes ist ein politischer Spielball der Parteien geworden: Die CDU unter dem früheren Bürgermeister Ankermann hat 2019 das Projekt mit initiiert. Die GWG und ZWO unter dem Bürgermeister Griese, dem stellvertretendem Bürgermeister Brandenburg und dem GWG-Fraktionsvorsitzenden Torsten Ries versuchen das Projekt mit immer wieder neuen Vorwänden scheitern zu lassen. Unsere Stellungnahme zu Facebook Posts verteilten Print-Flyeren von GWG und ZWO finden Sie hier.

Unser jüngstes Video sehen Sie hier

Klar ist auch: Für die Stadt Warin und seine Bürger wäre ein Scheitern des Projektes mehr als nur schade:

Bedeutung der Sanierung des Krankenhausgrundstücks für die Stadt Warin und seine Bürger

128 barrierefreie Wohnungen mit Service für Senioren

Barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen sind bereits stark nachgefragt und der Bedarf steigt aufgrund des demografischen Wandels weiter. Service-Wohnungen mit Gemeinschaftsräumen, haushaltsnahen Dienstleistungen einem 24 Stundennotruf und Pflegediensten im Haus sind noch viel seltener auf dem Wohnungsmarkt zu finden, und dann oft nur in Ballungsräumen. Genau diese barrierefreien Wohnungen mit Service wollen wir aber schaffen. Auch ein ortsansässiges Pflegedienstleistungsunternehmen steht bereits für die Versorgung der Bewohner bereit.

Wiederbelebung einer Ruine zu einem Schmuckstück für Warin

Das ehemalige Krankenhausgrundstück verfällt seit fast 23 Jahren. Das historische Gebäude droht unrettbar zu verfallen. Die von vielen Warinern sehnlichst erwünschte Wiederbelebung mit öffentlichem Park, Cafè und einem Bootsverleih zur Naherholung ist eine große Chance für die Stadt und seine Bürger.

1.000.000,- Kaufkraft für Wariner Unternehmen

Mindestens 1.000.000,- €, vermutlich aber eher bis zu 1,7 Mio. € würden die neuen Bewohner zusätzlich in Unternehmen in Warin ausgeben, jährlich.

40.000,- € Mehreinahmen für die Stadt Warin

Mindestens 40.000,- €, vermutlich aber über 50.000,- € zusätzliche Einnahmen für die Stadt Warin aus Steuern (Grunderwerbsteuer, Gewerbesteuer, Anteile an ein Einkommens- und Umsatzsteuer) sowie aus Schlüsselzuweisungen aus dem kommunalem Finanzausgleich - pro Jahr!
Da die Haushalte der Stadt Warin in 2017 und 2018 bereits ein Defizit in Höhe -549.000 € und -363.600 € ausweisen, sollten dieses Mehreinnahmen eigentlich willkommen sein.

Wir fordern daher Herr Bürgermeister Björn Griese (GWG),
Herrn Fraktionsvorsitzenden Torsten Ries (GWG) und
Herrn stellvertretenden Bürgermeister Peter Brandenburg (ZWO) auf:

  1. Bitte stellen Sie mögliche, parteipolitische Vorbehalte hinten an. Das Projekt ist zu wichtig für Warin und seiner Bürger.
  2. Bitte erarbeiten Sie einen, mit den Stadtvertretern von GWG und ZWO abgestimmten Kaufvertragsentwurf. Erfüllen Sie Ihr Wahlversprechen und engagieren Sie sich für dieses Projekt.
  3. Wir stehen nach wie vor hinter dem Projekt, haben die Planung fertig abgeschlossen und würden uns freuen, in Warin 128 Wohnungen für Senioren bauen zu dürfen.

 

Unterstützen Sie dieses Projekt mit Ihrer Stimme.

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