Herr Schwiersch bittet Herrn Bürgermeister Griese, einen zustimmungsfähigen Kaufvertragsentwurf zu erstellen

Der Journalist Roland Güttler von der SVZ rief Herrn Schwiersch an und fragte: „Warum geben Sie nicht auf?“ Herr Schwiersch antwortete: Aufgeben ist keine Option. Aus folgenden Gründen:

  1. In dem Projekt steckt über ein Jahr Arbeit von einer ganzen Gruppe von Personen und rund 200.000,- € Kosten. Diese Leistungen wurden im Vertrauen darauf erbracht, dass eine Stadt wie Warin sich an Ihr Wort hält.
  2. Eigentlich wollen doch alle das Projekt. Zumindest offiziell:
    • GWG, ZWO und CDU haben immer wieder ausdrücklich betont, dass die Sanierung des Krankenhausgeländes ein wichtiges Anliegen jeder Partei in Warin ist. So steht es heute noch auf den Webseiten von GWG und ZWO.
    • Die Bürgerinnen und Bürger von Warin, insbesondere die über fünfzigjährigen haben uns immer wieder gesagt, dass sie sich die Sanierung des Geländes mit Park und Spazierweg am Glammsee sehr wünschen.
    • Bereits über 30 Bürger aus und um Warin haben uns schriftlich mitgeteilt, dass Sie nach Fertigstellung gern in der Anlage wohnen möchten. Dabei haben wir mit dem Vertrieb noch gar nicht angefangen. Und es werden viele mehr werden, denn der demografische Wandel rollt auch auf Warin zu und seniorengerechte Wohnungen werden händeringend gesucht.
    • Die Unternehmen von Warin profitieren von der erhöhten Kaufkraft von immerhin 1.000.000,- € bis 2.000.000,- € jährlich, die die Neueinwohner in die Stadt bringen, siehe hier.
    • Die Stadt Warin selbst profitiert von rund 40.000,- € bis 50.000,- €, die jährlich an Mehreinnahmen, die durch die neuen Einwohner in die Stadtkasse gespült werden, siehe hier.

Vor diesem Hintergrund ist es für irritierend, dass

  • wir dafür kämpfen müssen, in Warin über 20.000.000,- € für die Sanierung des Krankenhausgeländes investieren zu dürfen, während
  • die Stadtvertreter von GWG und ZWO sich bisher – vorsichtig – ausgedrückt – zurückgehalten haben.

Aber vielleicht hat es ja tatsächlich nur an unserem Vertragsentwurf gelegen, der einfach nicht akzeptabel war. Um das Projekt doch noch realisieren zu können, hat Herr Schwiersch nun am 11.07.2020 die Stadt Warin gebeten, einen zustimmungsfähigen Kaufvertragsentwurf zu erarbeiten. Das Schreiben finden Sie hier.

Bis zum 16.07.2020 haben wir allerdings noch keine Antwort erhalten. Wir halten Sie auf dem Laufenden…